OSTTIROL

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Die massiven Einnahmeausfälle für die Stadtgemeinde bezifferte die Lienzer Bürgermeisterin mit mindestens zwei Millionen Euro. „Es ist noch nicht absehbar, wie sich die Einnahmen aus Ertragsanteilen und Kommunalsteuern weiter entwickeln werden.“ Derzeit sei man intensiv damit beschäftigt, das Lienzer Budget für 2020 nach möglichen Einsparungen zu durchforsten. Trotzdem werde man sämtliche Rücklagen aufbrauchen müssen, um das laufende Budget überhaupt halten zu können. In der nächsten Zeit könne nur mehr das Notwendigste finanziert werden – ganz gemäß dem Grundsatz: „Zuerst das Notwendige, dann das Nützliche und dann erst das Angenehme.“ Anstehende Investitionen möchte die Lienzer Bürgermeisterin nach Möglichkeit durchführen und die Auftragsvergabe an regionale Firmen fortsetzen, um Arbeitsplätze abzusichern.Ungeachtet aller Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat, versucht Elisabeth Blanik der Ausnahmesituation aber auch etwas Positives abzugewinnen. „Wir müssen die Krise als Chance begreifen und nutzen. Es gilt, ein neues Zusammenhalten zu entwickeln. Wir sollten neue wirtschaftliche Schwerpunkte und anstelle von Masse noch mehr auf Qualität setzen. Auch in Hinsicht auf das Klima ist die Zeit reif für einen Wandel. Die Corona-Krise bietet die Gelegenheit, Zusammenhänge neu zu denken.“

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